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Bestellerprinzip bei Verkauf?

Der Begriff Bestellerprinzip ist für viele nicht neu – es gilt in Mietangelegenheiten und bestimmt, dass der Vermieter die Maklerprovision komplett übernehmen muss, so dass der zukünftige Mieter entlastet wird. Nach einem Gesetzesentwurf solle dieses Prinzip 2019 ebenfalls für den Immobilienverkauf gelten. Argumentiert wird mit einem finanziellen Ersparnis seitens des Käufers, denn der Verkäufer soll wie in Falle einer Vermietung alle Kosten für den Einsatz eines Maklers/einer Maklerin zahlen.

Probleme

Was auf den ersten Blick nach einem Pluspunkt für den potentiellen Käufer klingt hat aber entscheidende, unbedachte Nachteile. Der Makler vertritt nun alleinig die Interessen des Verkäufers. Der Interessent stattdessen läuft Gefahr nicht genug Informationen zu erhalten und wird nicht beraten. Wichtige Details können nicht zur Sprache kommen und der Käufer hat keinen Ansprechpartner bezüglich des Vertrages oder für etwaig aufkommende Fragen. Auch könne die Provision des Maklers auf den Verkaufspreis der Immobilie aufgeschlagen werden, dass wiederrum zu einer erhöhten Grunderwerbssteuer führt, die der Käufer ebenfalls zahlen muss.

Über den weiteren Verlauf dieses Beschlusses über das Bestellerprinzip bei Verkauf ist noch nichts bekannt. Ursprünglich geplant war der 01.01.2019.

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